Den Bibern auf der Spur in der Ostschweiz
Die Rückkehr eines einst verschwundenen Wildtiers in die Schweizer Natur
Drei Biberlehrpfade in der Ostschweiz zeigen, wie sich der Biber seinen Lebensraum zurückerobert hat.
Noch vor rund 200 Jahren war der Biber in der Schweiz vollständig verschwunden. Heute ist er zurück: Dank gezielter Wiederansiedlung und renaturierter Gewässer leben wieder über 2000 Tiere im Land. Entlang von drei spannenden Biberlehrpfaden in der Ostschweiz können Sie seinem Leben ganz nah kommen.
Auf den Spuren eines Comebacks
Seit den 1950er-Jahren wird der Biber in der Schweiz wiederangesiedelt – mit Erfolg. Besonders in naturnahen Flusslandschaften fühlt sich das scheue Tier wohl. Entlang der Lehrpfade entdecken Sie mit etwas Glück Nagespuren, Fussspuren oder sogar einen Bau. Die Tiere selbst zeigen sich meist erst in der Dämmerung.
In Oberbüren und in Pfyn
Am rund vier Kilometer langen Biberlehrpfad zwischen Ober- und Niederbüren erfahren Sie auf zehn Infotafeln Spannendes über Lebensweise und Bedeutung des Bibers. Der Weg ist abwechslungsreich gestaltet und eignet sich sowohl zu Fuss als auch mit dem Velo – ideal auch für Familien.
Auch in den Thurauen bei Pfyn führt ein weiterer Lehrpfad durch eine eindrückliche Auenlandschaft. Interaktive Elemente und Quizfragen machen den Ausflug besonders für Kinder zu einem Erlebnis.
Zwischen Tössegg und Rüdlingen
Am Rhein im Zürcher Unterland erwartet Sie ein dritter Biberpfad. Auf der rund vier Kilometer langen Strecke entdecken Sie die Spuren des grössten Nagetiers Europas in einer vielseitigen Flusslandschaft. Der Weg ist ganzjährig begehbar, jedoch nicht kinderwagentauglich.
frei zugänglich
Gratis