Tragischer Verlust bei den Basler Gorillas
Innerhalb eines Tages verliert der Zoo Basel zwei Gorillas
Nach dem Tod von Gorilla-Männchen Mobali erschüttert ein weiterer Verlust den Zoo Basel: Das erst vier Tage alte Jungtier von Joas starb nach einer Rangelei mit Silberrücken Yeba. Die Mutter trägt ihr verstorbenes Jungtier weiterhin eng bei sich.
Die Gorillagruppe im Zoo Basel hat innerhalb weniger Stunden zwei schwere Verluste erlitten. Am Dienstag, 14. Juli 2026, musste Mobali nach einer Bissverletzung durch Silberrücken Yeba erlöst werden. Am selben Tag starb auch das neugeborene Weibchen von Joas. Der Zolli beobachtet die Gruppe nun besonders aufmerksam.
Eine Rangelei endet tödlich
Silberrücken Yeba nahm das Jungtier am Dienstagnachmittag an sich und liess Mutter Joas nicht mehr in seine Nähe. Bei den anschliessenden Rangeleien zwischen den beiden erwachsenen Tieren wurde das Jungtier durch einen unbeabsichtigten Biss in den Brustkorb tödlich verletzt. Für Yeba war es der erste Nachwuchs.
Joas darf in Ruhe Abschied nehmen
Gorillamütter tragen verstorbene Jungtiere teilweise noch Tage oder Wochen bei sich. Auch Joas hält ihr fünftes Jungtier weiterhin eng am Körper. Der Zoo greift nicht ein und ermöglicht ihr dieses natürliche Abschiedsverhalten. Expert*innen begleiten die weitere Entwicklung der Gruppe, denn bald wird ein weiteres Jungtier erwartet.
Zoo Basel
Binningerstrasse 40